Jetzt wird’s ernst: Aus den Brainstorming-Ideen wird nun ein echtes Projekt! Wir planen gemeinsam ein Seifenkisten-Rennen – und du kannst von Anfang an mitgestalten. Komm vorbei, wenn du im Kernteam mitmachen oder einfach bei der Planung dabei sein willst. Neue Gesichter sind genauso willkommen wie alte.
Nächste Treffen
📅 Mittwoch, 26. November 2025 📅 Mittwoch, 3. Dezember 2025 📅 Mittwoch, 17. Dezember 2025
jeweils von 18 – 21 Uhr
Wo
📍 Pfarrstutz 1, 3110 Münsingen – beim blaugelben Bauwagen Wir sind drinnen und draussen – also zieh dich warm an.
Was machen wir
🌭 Gemeinsam essen: Hotdogs oder Spaghetti 🛠️ Projekt planen: Seifenkisten-Rennen
Rauch steigt von der Startrampe auf. Der Countdown läuft: 3 – 2 – 1 – die Startklappe fällt.
Die «Hungrigen Hotdogs» sind gestartet. Mit viel Adrenalin im Blut und Schweissperlen auf der Stirn nimmt das Würstli im Brot mit seinem Fahrerduo an Bord rasant Fahrt auf. Bereits nach wenigen Metern wartet die erste Herausforderung: die tückische «Atlantis-Kurve». Das Fahrergespann meistert den ersten Streckenabschnitt «Startrutsch» und rast mit hohem Tempo dem Schlossgutplatz entgegen.
Die Rennstrecke wird dabei von leuchtend gelben Strohballen gesäumt, hinter denen unzählige Zuschauerinnen und Zuschauer das Geschehen gespannt verfolgen, laut applaudieren und die fantasievoll gestalteten Seifenkisten bestaunen.
Derweil nimmt die Hotdog-Seifenkiste den Schwung aus dem «Startrutsch» mit über den Schlossgutplatz, wo das Glanzstück der Strecke wartet: die eigens für das Rennen gebaute Fussgängerbrücke, auf der ein fröhlicher, übergrosser Tintenfisch prangt. Unter der Brücke, die passenderweise «Tentakel-Tunnel» genannt wird, braust die Seifenkiste durch einen angenehmen Sprühnebel und fährt weiter durch die farbenfrohe Unterwasserwelt.
Den greifenden Tentakeln entkommen, saust die Kiste am prächtigen «Schloss der Krakenkönigin» vorbei und biegt schon bald in den letzten Streckenabschnitt ein. Die Schlusswelle verlangt nochmals höchste Konzentration. Vorne wird gelenkt, hinten werden die Mayo- und Ketchup-Tuben fest in den Händen gehalten – und mit strahlenden Augen überquert das Fahrerduo die Ziellinie.
«Nun sind wir gespannt, ob diese Fahrt ähnlich schnell war wie ihre letzte», fragt sich das Speaker-Duo auf dem Podest neben der Rennstrecke. Nur wenige Sekunden später wird die gefahrene Rennzeit auf der grossen Ergebnisstafel auf dem Schlossgutplatz eingetragen. Dort wird bei selbstgebackener Pizza und erfrischender Limonade noch lange über das Meistern der verschiedenen Schikanen und die selbstgebauten Rennboliden diskutiert.
Noch heute blicken wir gerne auf dieses besondere Rennwochenende vom 13./14. Juni 2026 zurück, das von vielen engagierten Jugendlichen erdacht, mitorganisiert und moderiert wurde und so zu einem kleinen Dorffest geworden ist. Ein vielleicht einmaliges und wunderschönes Projekt, geleitet und getragen von der ökumenischen Jugendarbeit echo und dem Verein Schlossstrasse 5.
Das Zusammensein geniessen, mal abseits vom Trubel. Gemeinsam entscheiden wir in der «Alphütten-Runde», wie wir unsere Tage gestalten, und lassen den Blick in die Weite schweifen.
Anreise – Mittwoch, 7. Oktober 2026
Besammlung um 14.40 Uhr am Bahnhof Münsingen. Gemeinsame Anreise mit Zug und Sessellift, die letzten Meter legen wir zu Fuss zurück. Ankunft bei der Hütte ca. um 17.00 Uhr.
Donnerstag & Freitag, 8. und 9. Oktober 2026
Hüttenleben, Kochen, Tichlen, Chillen und Ausflüge in die Natur gemeinsam erleben und geniessen.
Rückreise – Samstag, 10. Oktober 2026
Gemeinsames Putzen und Abgabe der Hütte. Anschliessend Rückreise nach Münsingen. Ankunft um 14.08 Uhr.
Kosten
CHF 80.– pro Teilnehmer:in.
Zielgruppe
Das Angebot richtet sich an Jugendliche, die …
in der 8. Klasse sind oder bis 17 Jahre alt sind.
einen Teil der Herbstferien mit Kolleg:innen verbringen möchten.
gerne ein paar Tage abgelegen in den Bergen verbringen möchten.
auch einmal aufs Handy verzichten können, wenn der Akku leer ist (Strom gibt es nur für das Licht – die Powerbank lassen wir zu Hause).
keine Mühe haben, Teile der An- und Rückreise zu Fuss zurückzulegen (jeweils ca. 1 Stunde Wanderzeit).
Die ökumenische Jugendarbeit echo ist auch dieses Jahr mit einem abwechslungsreichen Programm für Jugendliche bei den Sommernächten Münsingen dabei. Hier findest du alle Angebote mit ECHO-Beteiligung:
Freitag, 31. Juli – Streetsoccer-Turnier 17:00 – 21:30 Uhr
Das Streetsoccer Turnier auf dem Schlossgutplatz für Kinder, Jugendliche und Familien! Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Die Teams werden vor Ort nach dem Zufallsprinzip gebildet – Alter und Geschlecht gemischt.
Samstag, 8. August – Rollschuhdisco 18:00 – 22:00 Uhr
Ein Abend für Fans der rollenden Schuhe, 80er Jahre, und schnellwechselnden Beats. Wir haben Miet-Rollschuhe von Le Rolljulien, Schmaus, Trank und eine grosse Discokugel. Liebe Kinder, Jugendliche und Erwachsene: Rein in die Rollschuhe und ab auf die «Tanzpiste»!
Im Lehrplan 21 wird der Umgang mit Video einerseits in den Fachbereichen „Gestalten“ und „Deutsch“, andererseits aber auch im Modul „Medien und Informatik“ verortet. Ziel ist es, die Fähigkeiten in folgenden Fachkompetenzen (und -stufen) zu erweitern:
Gestalten (2. und 3. Zyklus)
Wahrnehmung und Kommunikation: Lernende können Bilder wahrnehmen, beobachten und darüber reflektieren (BG.1.A.2).
Prozesse und Produkte: Lernende können eigenständige Bildideen zu unterschiedlichen Situationen und Themen alleine oder in Gruppen entwickeln, bildnerische Prozesse realisieren und ihre Bildsprache erweitern (BG.2.A.1).
Kontexte und Orientierung: Lernende können Bilder aus dem Alltag lesen, einordnen, vergleichen und deren Funktion erkennen (BG.3.A).
Medien und Informatik (2. und 3. Zyklus)
Die Lernenden können spielerisch und kreativ mit Medien experimentieren (MI.1.3).
Deutsch (2. und 3. Zyklus)
Die Lernenden können sich in monologischen Situationen angemessen und verständlich ausdrücken (D.3.B.1).
Die Lernenden können ein Repertoire an angemessenen Vorgehensweisen zur Ideenfindung und Planen aufbauen und dieses im Schreibprozess zielführend einsetzen (D.4.C.1).
Die Lernenden können ihre Ideen und Gedanken in eine sinnvolle und verständliche Abfolge bringen. Sie können in einen Schreibfluss kommen und ihre Formulierungen auf ihr Schreibziel ausrichten (D.4.D.1).
Je nach Thema des Videoprojekts können auch Kompetenzen in anderen Fachbereichen erarbeitet werden.
Bei der Arbeit an Filmprojekten wird neben fachlichen auch an überfachlichen Kompetenzen gearbeitet. Personale Kompetenzen werden gefördert, indem Lernende selbstständig an Projekten arbeiten und ihr eigenes Lernen und Handeln hinterfragen. Soziale Kompetenzen sind gefragt, um im Team zu arbeiten sowie Entscheidungen, Rollen und Aufgaben auszuhandeln. Methodische Kompetenzen sind gefragt, um sich auszudrücken, Informationen zu verarbeiten und zu präsentieren und Aufgaben selbstständig zu planen, durchzuführen und zu reflektieren.
Rückblick: Jugend Filmnacht Münsingen – ein Abend voller Nichts
Am Samstag, 14. Juni 2025, verwandelte sich der Pfarrstutz beim alten Pfarrhaus in Münsingen in ein kleines, buntes Film-Openair. Über 300 Jugendliche, Familien und Filmbegeisterte kamen zusammen, um die erste Jugend-Filmnacht Münsingen zu feiern – ein Abend von Jugendlichen für Jugendliche. Herzstück der Veranstaltung waren die selbstproduzierten Kurzfilme zum Thema «Nichts», die mit Witz, Tiefgang und Kreativität überraschten.
Vom Nichts zur Idee – und zurück Die Idee zur Jugend-Filmnacht entstand im Herbst 2024 in einem partizipativen Brainstorming-Prozess mit Jugendlichen. Die Jugendarbeit echo lud zum Pizza-Essen, Ideensammeln und Mitgestalten ein. Über 150 Ideen wurden eingebracht – vom Drachenboot über Seilbahnen bis hin zum eigenen Filmfestival. Am Ende setzte sich die Idee durch, einen Kurzfilmwettbewerb mit einem Openair-Filmevent zu kombinieren. Die Richtung war klar: ein Projekt mit Raum für Mitbestimmung, Eigeninitiative und Begegnung.
Workshops, Drehbücher und Selfmade-Filme In mehreren Schulworkshops sowie einem dreitägigen Ferien-Filmworkshop entwickelten Jugendliche ihre eigenen Filmideen – allein, im Team oder im Unterricht. Die Vorgabe: Das Thema lautete «Nichts». Ob surreal, poetisch oder absurd – es entstanden über 30 Kurzfilme, die mit einfachen Mitteln und viel Kreativität umgesetzt wurden. Gedreht wurde fast ausschließlich mit dem Smartphone, geschnitten mit kostenlosen Programmen. Das Projekt setzte bewusst auf Niederschwelligkeit und Selbstwirksamkeit: Die Jugendlichen waren nicht nur Filmemacher:innen, sondern auch Geschichtenerzähler:innen, Regisseur:innen und Cutter:innen – und schliesslich stolz, ihre Werke an der vielbesagten Filmnacht einem echten Publikum zu zeigen.
Sonnenuntergang, Musik & goldene Raketen Die Jugend-Filmnacht wurde zum lebendigen Treffpunkt für stolze Filmemacher:innen und neugierige Zuschauer:innen. Festival-Feeling kam auf durch Pizza zum Selbermachen, Popcorn, Glace und einen Siebdruck-Stand, an dem Besucher:innen eigene Shirts gestalten konnten. Musikalisch begleitete die Band Henage von der Musikschule Aaretal den Abend mit groovigen Klängen. Charmant und stilsicher führten zwei Jugendliche aus dem Kernteam das Publikum durch das Programm. Bei warmen Temperaturen und unter einem farbenprächtigen Sonnenuntergang flimmerten die Kurzfilme über den Pfarrstutz – ein atmosphärisches Kinoerlebnis unter freiem Himmel, das zum Staunen, Lachen und Nachdenken einlud. Die begehrte «Goldene Rakete» wurde von einer Jury junger Erwachsener gemeinsam mit dem Publikumsvoting an zwei überglückliche Siegerteams vergeben.
Mehr als nur ein Abend Die Jugend Filmnacht war weit mehr als ein Filmevent. Sie war Ausdruck gelebter Partizipation, ein Experimentierfeld für Medienbildung und eine Plattform für Austausch und Begegnung. Jugendliche konnten eigene Ideen umsetzen, Verantwortung übernehmen und sich künstlerisch ausdrücken. Zum Erfolg beigetragen hat auch die gelungene Zusammenarbeit mit der Kinder- und Jugendfachstelle Aaretal sowie den mitwirkenden Schulklassen.
Ein herzliches Dankeschön geht an alle Sponsoren und Gönner, deren wertvolle Unterstützung diese Jugend-Filmnacht erst möglich gemacht hat.