Pizza Mondfahrt

Nächster Pizza-Mondfahrt Event:

Am Freitag, 8. Oktober ab 17 Uhr findet der nächste Pizza-Mondfahrt Event statt! Wo: Pfarrstutz 1 in Münsingen. Kosten: 5.- pro Pizza / Getränke sind gratis. Herzlich willkommen!

Informationen zu COVID-19:
Schutzmassnahmen werden vor Ort kommuniziert.

Die Idee: Pizzaofen im Garten

Im November 2019 fand die WG Woche im ehemaligen Pfarrhaus neben der reformierten Kirche statt. Dabei liessen sich die Jugendlichen zusammen mit den Jugendarbeitenden vom schönen Haus und seinem grosszügigen Garten inspirieren. Gemeinsam wurde in einer gemütlichen WG-Runde über das grosse Potenzial des ungenutzten Gartens sinniert. So konkretisierte sich seither die Idee, im Garten am Pfarrstutz 1 eigenhändig einen Pizzaofen zu bauen und diesen später für gemütliche Abende unter Jugendlichen zu nutzen.

Der Bau des Ofens

Bald darauf lancierte die ökumenische Jugendarbeit «echo» mit «Pizza Mondfahrt» das neue Jugendprojekt. Fünf Jugendliche aus Münsingen bauten im Frühling 2020 mit der Unterstützung des Freizythuus und Jugendarbeiter Pierino Niklaus im Garten des ehemaligen Pfarrhauses einen Pizzaofen. Nach seiner Fertigstellung wurde der Ofen im Frühsommer mit einem kleinen Fest eingeweiht. Bevor es aber soweit war, benötigte es einige Arbeitsschritte: Auf die bereits bestehende Backfläche mit Schamottesteinen wurde ein Negativ des Ofeninnenraums aus Holz gebaut. Abschliessend wurde dieses Negativ mit Lehm und Stroh von aussen zugepflastert und dann kurz vor der Einweihung ausgebrannt.



Bei Vollmond: Pizza!

Nach dem Bau eines Pizzaofens aus Lehm führte die ökumenische Jugendarbeit «echo» letzten Sommer bei Vollmond den Event «Pizza-Mondfahrt» durch. Dabei durften Jugendliche ab der 8. Klasse im ehemaligen Pfarrhausgarten neben der reformierten Kirche ihre eigene Pizza backen und mit ihren Kolleginnen und Kollegen die lauen Sommerabende geniessen. Die «Pizza-Mondfahrt»-Events erfreuten sich bei den Jugendlichen von Beginn weg grosser Beliebtheit und haben sich nach wenigen Durchführungen zu einem wichtigen Angebot von «echo» etabliert. Mitte September konnte bei spätsommerlichem Wetter mit strahlendem Sonnenschein ein letztes Mal vor dem nahenden Winter Gemeinschaft beim Pizzaessen genossen werden.

GenerAktion 72h

Das Projekt "GenerAktion 72h" wurde am 19. Januar 2020 beendet.

Rückblick auf die GenerAktion 72h

Am 16. Januar 2020 um Punkt 18:00 Uhr läutete Emanuele Onnis aus Münsingen gemeinsam mit dem Ständeratspräsidenten Hans Stöckli die schweizweite «Aktion 72 Stunden» ein. Emanuele war Teil unserer 50-köpfigen Delegation aus Münsingen, die der Einladung des nationalen Komitees für den Startevent im Bundeshaus kurzentschlossen folgte. Wir repräsentierten eine der insgesamt 235 Jugendgruppen, welche gleichzeitig während 72 Stunden gemeinnützige und nachhaltige Projekte umsetzten sollten.

Die «Aktion 72 Stunden» hat in Münsingen eine lange Tradition. Bereits im Jahr 2010 setzten unsere drei Kinder- und Jugendinstitutionen, die Pfadi Chutze Aaretal, die Kinder- und Jugendfachstelle und die ökumenische Jugendarbeit echo, mit der Aktion «Rund ums Velo» und 2015 mit «Hard Work» lokale, nachhaltige Aktionen um. Auch in diesem Jahr meldeten wir uns gemeinsam mit einem Projekt bei der «Aktion 72 Stunden» an. Mit dem Titel «GenerAktion», der die Wörter «Generation» und «Aktion» vereint, verschrieben wir uns dem Ziel, Projekte zwischen Generationen umzusetzen.

Um diesem Motto gerecht zu werden, wurde die «GenerAktion» zusammen mit der Stiftung für Betagte, dem Seniorenrat und der Gegenseitigen Hilfe geplant und schliesslich in der Altersresidenz Bärenmatte durchgeführt. Nebst den Jugendlichen wurden somit auch freiwillige Seniorinnen und Senioren aus der Gemeinde, als auch Bewohnende der Altersresidenz Bärenmatte in die Aktion einbezogen. Letztere konnten dank des grossen Einsatzes des Pflege- und Betreuungspersonals trotz Geheinschränkungen bereits dem Startevent im Bundeshaus beiwohnen.

Nach dem ruhmreichen Startschuss im Bundeshaus, wurde am Freitagmorgen die Aktion auch in Münsingen mit einem Ideenworkshop zwischen Seniorinnen, Senioren und Jugendlichen lanciert. In kleinen Gruppen streckten die Teilnehmenden unterschiedlichster Generationen (von Silent über Babyboomer bis zur Generation Z) ihre Köpfe zusammen und brachten ihre Ideen ein. Die bewusst ergebnisoffen gestaltete Aktion nahm somit rasch klare Konturen an. In den folgenden Stunden wurden unterschiedlichste Aktionen zwischen Seniorinnen, Senioren und Jugendlichen umgesetzt:

Beispielsweise half in der Lichthalle eine Jugendliche einer Bewohnerin beim Beantworten ihrer Weihnachtsgrüsse, zeitgleich stimmten in einem anderen Raum der Residenz Alt und Jung «Hemmige» von Mani Matter an. Draussen unternahmen die rüstigen Senior/innen mit Jugendlichen einen Tandemvelo-Ausflug oder schwitzten in der Turnhalle beim generationenübergreifenden Völkerballspiel. Die Liste der Aktionen könnte an dieser Stelle noch beliebig weitergeführt werden. Die Teilnehmenden kamen in den folgenden Stunden der GenerAktion durchaus auf ihre Kosten.

Eine gewisse Unsicherheit aufgrund des offenen Rahmens des Generationenprojektes, wie auch der gegenseitige Respekt zwischen Jung und Alt war anfänglich spürbar. Jedoch legte sich diese Zurückhaltung im Verlaufe der Zeit. Von der positiven Atmosphäre der einzelnen Aktivitäten angesteckt, wagten sich immer mehr Bewohnende aus ihren Alterswohnungen in das rege Geschehen der GenerAktion. Viele rührende Gesten zeigte das hohe gegenseitige Einfühlungsvermögen der Teilnehmenden: Von Alt zu Jung – von Jung zu Alt.

Nach unzähligen Aktionen war die Zeit am Sonntagabend um 18:00 Uhr abgelaufen. Die 72 Stunden, welche wie im Flug vorbeigingen, wurden mit einem Abschlussevent gefeiert. Mit einem unglaublich guten Gefühl war die abenteuerliche und durchaus nachhaltige «GenerAktion72h» beendet. Noch während den Aufräumarbeiten kam eine Bewohnerin aus der Altersresidenz zum Leitungsteam und fragte, was denn nun als nächstes anstehe.

 

Radio BeO über die GenerAktion 72h

In 72 Stunden die Schweiz ein bisschen besser machen

Werbespot zur GenerAktion

 

 

Wer organisierte dieses Projekt

An der «GenerAktion 72h» in Münsingen beteiligten sich nicht nur die Jugendorganisationen, sondern auch diverse Institutionen im Alters- und Seniorenbereich.

Von Seiten der Kinder- und Jugendinstitutionen die Pfadi Chutze Aaretal, die Kinder- und Jugendfachstelle Aaretal und die ökumenische Jugendarbeit echo.

Von Seiten der Alters- und Senioreninstitutionen die Gegenseitige Hilfe Münsingen und Umgebung, die Stiftung für Betagte und der Verein 65+ / Seniorenrat aus Münsingen.

Galerie

Remember? – vergangene 72h-Aktionen

2015 – Hard Work!

Die Jugendfachstelle Aaretal, die Pfadi und die ökumenische Jugendarbeit Echo organisierten vom 10. – 13. September 2015 gemeinsam die 72 Stunden-Aktion «Hard Work» in Münsingen!

Es waren bis zu 100 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene gleichzeitig im Einsatz. Wir haben über 70 Aufträge in Haus und Garten erledigt und mehr als 6000.- Spendengelder für SyriAid und Pro Natura gesammelt!! Was für eine Aktion! Was für eine Stimmung! Es war einfach super mit euch! Herzlichen Dank an alle Kinder, Jugendlichen und Helfer/-innen für ihre Arbeit!

Video über die Aktion-72h 2015:

 

 

2010 – 72 Stunden rund ums Velo

Die Aktion “Rund ums Velo” vom 10.-12. September 2010 hat die ökumenische Jugendarbeit Echo in Zusammenarbeit mit der Jugendfachstelle Aaretal organisiert. Die Idee stammt von Ursina Meier, die bei Echo schon verschiedene Projekte realisiert hat. Sie selbst ist nach eigener Aussage passionierte Velofahrerin.

Bei genialem Wetter wurde geflickt, designt, ausgetauscht, gesammelt, gelacht, kuriert und gewonnen! Und weil so viele Fotografen und JournalistInnen vom nationalen Projekt 72 Stunden da waren, gibts bei tink.ch auch noch eine Reportage über unser Projekt.

Video über die Aktion-72h 2010:

 

 

Jugendreporter am Bernisch Kantonalen Schwingfest in Münsingen

Das Projekt "Jugendreporter" wurde am 11. August 2019 beendet.

Im Rahmen des Ferienpasses berichteten die drei Jugendreporter Jasmin, Linus und Micha für BERN-OST über das Bernisch Kantonale Schwingfest in Münsingen.

Dieses Ferienpass-Angebot war eine Kooperation zwischen dem Internetportal BERN-OST und der ökumenischen Jugendarbeit echo Münsingen: Pierino Niklaus von der Jugendarbeit echo / Res Reinhard und Adrian Kammer vom Internetportal BERN-OST leiteten dieses Angebot.

Beiträge im Überblick

Reportage: Michael Moser am Buebenschwinget

Michael Moser aus Arni gewinnt Schwingfest um Schwingfest. Auch am Bernisch-Kantonalen triumphierte er und holte sich souverän den Sieg bei den Ältesten Bueben. Das Jugendreporter-Team von BERN-OST hat ihn begleitet und befragt.

Zwischen Pommes Frites und Stromgeneratoren

Das Ferienpass-Jugendreporterteam hat recherchiert, woher am Bernisch-Kantonalen Schwingfest das Essen kommt und was gegen schlammige Wege unternommen wird.

Jugendreporter begleiten Siegermuni Tresor in den Gabentempel

Seit letztem Herbst hegte und pflegte Züchter Daniel Blum den Siegermuni für das Bernisch-Kantonale Schwingfest in Münsingen. Kurz bevors in Münsingen losging, wurde Muni Tresor in den Gabentempel gebracht. Das Ferienpass-Jugendreporterteam begleitete für BERN-OST den Transport.

Jugendreporter: Unterwegs mit Willy Graber

Kurz vor dem Kantonalen Schwingfest in Münsingen haben die Jugendreporter Jasmin, Linus und Micha Schwinger Willy Graber besucht – im Training, bei der Arbeit und auf seinem Bauernhof in Bolligen.

Wir haben Willy Graber beim Schwingtraining in Bolligen besucht. Bei den Aktiven leitet Graber die Schwinger. Als Einstieg spielen sie Fussball, und danach machen sie noch ein paar Dehnübungen. Bevor er sich bereit macht fürs Schwingen, durften wir in noch interviewen. Danach machen sie noch Boden-Schwingübungen.

Nach 20 Jahren Schwingen ist das Grabers letzte Saison. In diesen 20 Jahren holte er sich 108 Kränze, darunter 6 Kranzfestsiege und 4 eidgenössische Kränze. Graber hat einen eigenen Schwung, nämlich den „Graber Spezial“ (siehe Video). Er bevorzugt eher Bodenschwünge.

Willy Graber lebt in Bolligen und ist als Landwirt und Dachdecker tätig. Weil er durch die Landwirtschaft zu wenig Geld einnehmen kann, übt er noch einen zweiten Beruf aus. Von Montag bis Donnerstag arbeitet er als Dachdecker, am Freitag arbeitet er als Landwirt und passt auf die Kinder auf. Graber lebt mit seiner Frau Christine und seinen drei Töchtern Anna, Alisa und Nina auf dem Hof.

Autorin: Jasmin

Jugendreporter: Zu Besuch im Schwingkeller Zäziwil

Im Rahmen des Ferienpasses besuchen die drei Jugendreporter Jasmin, Linus und Micha für BERN-OST das Training der jugendlichen Schwinger in Zäziwil. Dort interviewen sie Simon Lüthi aus Grosshöchstetten.